Wer welche Rechte lizenziert
| Wer | Wofür |
| Artisjus | Artisjus Magyar Szerzői Jogvédő Iroda Egyesület | Urheber und Verlage; veröffentlicht den gemeinsamen Gastronomietarif |
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| EJI | Előadóművészi Jogvédő Iroda | Ausübende Künstler |
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| MAHASZ | Magyar Hangfelvétel kiadók Szövetsége | Tonträgerhersteller |
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Welche Lizenz ein Café, Geschäft oder Hotel braucht
Artisjus lizenziert gemeinsam mit MAHASZ und EJI live oder aufgezeichnete Hintergrundmusik in Gastronomiebetrieben; für Geschäfte und Beherbergung gibt es eigene Seiten. Der Tarif wird jährlich im Hivatalos Értesítő veröffentlicht und vom Justizminister genehmigt.
Wie die Gebühr berechnet wird
Die Gebühren in der Gastronomie richten sich nach dem Ort (Budapest oder andere Orte) und der Kategorie der Öffnungszeiten. Die Tarife 2026 stiegen entsprechend der Inflation 2024 um 3,7 %. Wird die Musik von einem professionellen Anbieter für Hintergrundmusik geliefert, gibt es eine Ermäßigung.
Ein Beispielbetrag wird nicht genannt, da die Zeiteinheit der veröffentlichten Werte nicht überprüft werden konnte.
Darf ich Spotify oder YouTube in meinem Betrieb abspielen?
Verbraucherabos von Spotify, Apple Music und YouTube sind nach deren eigenen Bedingungen für die private, nichtkommerzielle Nutzung lizenziert. Ein privates Konto ist daher keine Lizenz, um Kunden Musik vorzuspielen. Die gelesenen Seiten von Artisjus äußern sich nicht zum Streaming.
Musik außerhalb der Verwertungsgesellschaften
§ 25(1) des ungarischen Urheberrechtsgesetzes (Szjt.) gibt der Gesellschaft das Recht, Verträge über die öffentliche Aufführung veröffentlichter nicht bühnenmäßiger Musikwerke zu schließen, sofern der Urheber keine Widerspruchserklärung abgegeben hat (erweiterte kollektive Rechtewahrnehmung mit Widerspruchsrecht der Urheber).
Nach § 77(1) schuldet der Nutzer eine Vergütung für die öffentliche Wiedergabe kommerzieller Tonträger, die je zur Hälfte zwischen Hersteller und ausübendem Künstler geteilt wird; nach § 77(3) machen die Rechteinhaber diesen Anspruch über ihre Verwertungsgesellschaften geltend. Ein Betrieb, der nicht vertretene Musik nutzt, braucht daher Nachweise, dass die Urheber widersprochen haben oder nicht erfasst sind, und EJI und MAHASZ können die Vergütung nach § 77 für kommerzielle Aufnahmen dennoch geltend machen.
In den gelesenen Quellen wurden keine Sanktionen dokumentiert.
Dr.DIO in Ungarn
Dr.DIO Studio produziert eigene elektronische Musik und Ambient, kein Dr.DIO Titel ist bei einer Verwertungsgesellschaft registriert, und der Tarif Business ($14.99 pro Monat und Standort, 14 Tage kostenlos) gibt dem Betrieb eine direkte Lizenz zur öffentlichen Wiedergabe sowie ein Zertifikat für Dr.DIO Musik.
In Ungarn ist die Urheberseite erweitert kollektiv mit Widerspruchsrecht geregelt, und die Vergütung für kommerzielle Tonträger wird über die Gesellschaften geltend gemacht. EJI und MAHASZ können daher weiterhin Ansprüche für Aufnahmen von Dr.DIO erheben. Fragen Sie vor Ihrer Entscheidung schriftlich bei Artisjus nach und legen Sie das Dr.DIO Zertifikat bei.
Für jede andere Musik im Betrieb, etwa Radio, Fernsehen, Livemusik oder andere Playlists, sind weiterhin die üblichen Lizenzen nötig.
Offizielle Quellen
- Artisjus: https://www.artisjus.hu/
- EJI: https://www.eji.hu/
- MAHASZ: https://www.mahasz.hu/
- Lizenzseite von Artisjus mit MAHASZ und EJI: https://www.artisjus.hu/felhasznaloknak/vendeglatas/
- Artisjus: https://www.artisjus.hu/felhasznaloknak/vendeglatas/a-2026-os-dijszabasokrol/
- Ungarisches Urheberrechtsgesetz: https://net.jogtar.hu/jogszabaly?docid=99900076.tv
Über diesen Leitfaden
Diese Seite erläutert die allgemeinen Regeln, wie sie von den oben genannten Verwertungsgesellschaften und Gesetzen veröffentlicht werden, Stand Oktober 2026. Sie ist keine Rechtsberatung. Gebühren und Regeln ändern sich, klären Sie dies daher vor Ihrer Entscheidung mit der Verwertungsgesellschaft.